Freude suchen!

Ja, ich bin mal wieder am Freude suchen, um mich selbst etwas aufzuheitern.

Z.Bsp.: mit diesem Zitat von einem Sprüchekalender beim Zahnarzt (der übrigens nicht gebohrt hat):

„Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschließt zufrieden zu sein.“

(Klaus Löwitsch soll das gesagt haben. Wer sich noch erinnert, war glaube ich ein Schauspieler)

Der zweite Corona-Sommer geht leider nicht spurlos an mir vorüber. Abgesehen vom miesen Wetter ist es einfach nicht dasselbe wie in früheren Jahren, wo man relativ sorglos Urlaub planen konnte im In- oder Ausland. Das ist die eine Seite, die andere Seite ist die Flutkatastrophe. Wir sind ungeschoren davon gekommen, außer dass sich die Schnecken vor dem vielen Regen die Hauswand hinauf flüchten, und natürlich alles abraspeln, was irgendwie blüht. Aber im Nachbardorf hat es diesen „Sommer“ mehrfach Hochwasser gegeben, sind Keller und Garagen vollgelaufen. Das ist alles nichts gegen das, was in Ahrweiler, Schleiden-Gemünd, Bad Münstereifel, usw. passiert ist. Ich nenne diese drei Orte, weil wir da schon waren. Schöne Urlaubsorte, die man jetzt nicht mehr wieder erkennt.

Ist ja schon Juli …!

Sorry,

ich hänge grad wieder in einem Loch rum.

Zahlen sind super (Obwohl ich gerade höre, dass sie leicht ansteigen, war ja zu erwarten, nach den ganzen Lockerungen), es gibt wieder Kultur, man kann wieder Essen gehen und feiern, ich sage nur Fußball  …

Aber ich muss hier unbedingt eine tolle Seite verlinken, damit noch mehr Leute das gelungene und Appetit anregende Phoenix-Brevier lesen können.

Druckfrisch

Inge ist eine wirklich gute Freundin, die super schreiben kann, und vor Aktivität nur so sprüht. Sie hat die Autorengruppe Phönix in Pforzheim ins Leben gerufen und uns auch in Coronazeiten zusammen gehalten. Seit diesem Winter gibt es nun die Phoenix-Breviere, wo Autoren, Künstler und anderes Bemerkenswerte vorgestellt werden. Schaut einfach mal rein! Mich könnt ihr dabei auch entdecken. (z.B. in Nr. 4)

😀

Leuchtturmgalerie

Noch ein paar Leuchttürme gefällig?

Einer meiner absoluten Lieblingsurlaubsorte:

Ploumanac’h an der Côte de Granit Rose

Aber auch hier war es schön, nur unser Quartier war ziemlich dicht beim Flughafen:

Leuchtturm auf La Palma

Und auch die beiden möchte ich euch nicht vorenthalten:

Ich war zwar nicht dort, aber ich habe sie gewebt!

Westerhever Leuchtturm bei Nacht 30 x 40 cm
Leuchtturm von Breskens (NL)

Da wäre ich jetzt gerne 😎

Aktuell

kleiner Leuchtturm Bretagne

Heute nur ein Zitat:

Habe ich heute morgen im Radio gehört. Hat mich ungeheuer beeindruckt und bringt meine Gedanken auf den Punkt:

Habe ich alles, was ich brauche?
Und brauche ich alles, was ich habe?

Der Mai ist da!

Alles neu, macht der Mai?

Nö!

Ich fühle mich nach wie vor so, als trete ich auf der Stelle. Deshalb habe ich auch so lange mit dem nächsten Beitrag gewartet. Es passiert ja nicht wirklich was. Ich stricke wieder einen Pulli, oder besser eine Jacke aus vorhandenen Wollbeständen. Ich vermeide überflüssigen Konsum, und viele andere Menschen ebenso. Auf einmal geht es. Tragisch nur für unseren Einzelhandel.

Dafür wächst der Verpackungsmüll drastisch an. Wenn ich nur an die Masken, Schnelltests und sonstigen Hygienemaßnahmen denke, wird mir übel. Aber auch ich bringe meinen Verpackungsmüll nur unzureichend reduziert! Auch wenn ich nur noch unverpacktes Obst und Gemüse kaufe. Ich wollte noch kurz aus dem Badezimmer berichten: Also Zahnbürste aus Bambus ist nicht wirklich der Hit. Wechselköpfe sparen nicht viel Plastik ein, aber immerhin ein bißchen. Uneingeschränkt empfehlen kann ich festes Shampoo! Das schäumt und wäscht sehr gut. Und auch „feste Dusche“ ist nicht schlecht, ein Stück spart angeblich zwei Flaschen ein. Man kann natürlich auch normale Seife nehmen.

„Und, was schreibst du so in letzter Zeit?“

Hat mich eine Freundin dieser Tage gefragt. Naja, seit über einem Jahr schreibe ich an einem neuen Kinderbuch. Arbeitstitel „Leuchtturm mit Klabautermann“. Zuerst war da nur die Idee „Leuchtturm“, und dass der Vater meines Protagonisten, ein nicht sehr erfolgreicher Schriftsteller, dort einen 2-jährigen Aufenthalt bei einem Schreibwettbewerb gewonnen hat. Benni sein Sohn, besucht den Vater in den Ferien, die Mutter ist sauer und denkt über Scheidung nach. Angesiedelt habe ich „meinen Leuchtturm“ an der Nordsee westlich Cuxhaven, aber er ist natürlich ein Produkt meiner Fantasie. Schwarz-weiß, wie der

Leuchtturm auf Poel

Wohnen in einem Leuchtturm, das stelle ich mir, bis auf das Treppensteigen toll vor. Man erlebt das Meer, das Watt, den Wind und die Möwen hautnah. Im Leuchtturm lebt auch noch Monster, die hässlichste Katze der Welt, und nachts gibt es unheimliche Geräusche im Turm. Von einem Klabautermann? Benni lernt Leo und Kevin kennen, die auf dem Campingplatz wohnen, sie machen beim Strandputz mit, gehen auf Schatzsuche, hören Geschichten und Legenden der Nordsee, erleben die Auswirkungen eines Sturmes, kurz alles was so ein Kinderbuch spannend macht. Manchmal fühle ich mich selbst, wie im Urlaub an der Nordsee. Jetzt fehlt mir „nur“ noch ein guter Schluss, mal sehen wohin mich diese Geschichte treibt.

Leuchtturm in der Bretagne
Pointe Saint-Mathieu

 

Frohe Ostern!

… möchte ich allen meinen Freunden, Kunden und lieben Bekannten von ganzem Herzen wünschen!

gehäkelte Ostereier

Machen wir es uns zu Hause schön! Üben uns in Geduld, trainieren weiterhin die Fähigkeit das Positive zu sehen und uns auch an kleinen Freuden zu freuen.

Momentan ist das die Sonne, die vielen aufplatzenden Knospen und bunten Blüten überall, die zwitschernden Vögel, die summenden, säuselnden Bienen, Hummeln und sonstigen Blütenbestäuber und die Freude darüber, dass es wieder Spass macht rauszugehen. Spaziergänge, Radtouren, Picknick im Grünen … Genießt es!

 

Seit einem Jahr!

Ich liebe diese Farben –
das ist aber auch schon der einzige Lichtblick

Ausnahmezustand Corona!

Und kein Ende abzusehen! – Im Gegenteil nach ein paar Wochen mit niederem Inzidenzwert steigt diese bedrohliche Zahl wieder an. In unserer Region zwar langsam, aber es geht wieder los. Kein Impftermin in Aussicht, keine Erholung und das mit den Schnelltests läuft auch noch nicht richtig an. Ich fürchte auch in diesem Jahr fällt das Osterfest aus. Obwohl ich gerade lauter Häschen häkle.

 

beste Freunde!

Vorfrühling

Bitte lächeln!

Schneeglöckchen

Ich habe den Frühling gefunden! In Form dieser Schneeglöckchen, und zwar nicht in unserem Garten, da scheinen sie sich nicht richtig wohl zu fühlen, sondern im Wald. Das ist nichts besonderes, Ende Februar, aber trotzdem wieder ein Grund zur Freude.

Noch ein Fund

Das wunderbare Wetter genießen, nicht mehr jammern, leben! – Die Zuversicht ist größer als die Sorge! Kunst am „Weitblickweg“ (Hohenhaslach, Achtung kein Geheimtipp mehr!) mit passender Botschaft für Coronageschädigte.

 

Fastenzeit

Echt jetzt?

Auf was sollen wir denn noch alles verzichten?

O.K. ich versuche weiterhin Plastik zu sparen, aber aus Prinzip und nicht nur in der Fastenzeit. Aber jetzt habe ich gerade wieder etwas Hoffnung geschöpft, dass sich unser Leben wieder schrittweise etwas normalisieren könnte, sinkende Infektionszahlen, Inzidenzwert, usw. – Und jetzt? – Jetzt geht das alles von vorne los. Die Zahlen steigen wieder, Virusmutationen drohen, die Isolation soll so weitergehen. Ich habe das Gefühl, ich kann nicht mehr! Dabei bin ich gar nicht schlimm betroffen, vor allem nicht existenziell. Ich bin eben nur am Rande meine Belastbarkeit angekommen. Und so wie mir, und schlimmer, geht es so vielen! Was verlangt uns Corona noch alles ab?

Ach ja, meinen Pulli wollte ich euch schon lange mal zeigen.

Inzwischen ist der erste Ärmel fertig und der zweite ungefähr soweit wie der 1. hier. Bleiben noch die Bündchen. Aber jetzt ist ja erst mal der Frühling eingezogen. Vor einer Woche lag noch Schnee und heute hatten wir 18 Grad. Aber keine Bange, es wird schon noch mal kalt.

Noch mehr gute Vorsätze

Erfreuliche Nachrichten

Es gab wieder Nachwuchs!

Ich brauche das einfach. Immer mal wieder ein Häkeltierchen, das tut mir gut. Nach dem relativ großen und unerwarteten Ausverkauf bei unserem Mini-Weihnachtsmarkt gilt es die Lücken zu schließen. Deshalb hier wieder eine Giraffe, eine neue Nelly Nilpferd, eine große Schildkröte und ein kleines Fröschle.

Aber eigentlich arbeite ich an einem Pulli, für mich. Habe allerdings ganz vergessen, wie lange man dafür braucht, im Vergleich zu den Häkeltieren. Ich fürchte bis dieser Pulli fertig ist, ist der Winter rum. – Auch kein Fehler.

Worüber ich eigentlich schreiben wollte, sind ja die guten Vorsätze und da lande ich ganz schnell beim Plastik-Fasten vom letzten Jahr. Ich finde ja seit Corona stecken wir noch viel mehr im Verpackungswahn! Zwar gab es gerade im Fernsehen erfreulicherweise wieder mehrere Dokus zum Thema Vermeidung von Plastikmüll, aber bei der Umsetzung hapert es doch gewaltig. Klar ich benutze Mehrwegnetze für Obst und Gemüse oder kaufe auf dem Wochenmarkt unverpackt, aber alles andere, was man im Supermarkt einkaufen kann, ist verpackt!!! Mindestens in Plastikfolie, oft in Kunststoffschalen oder Behältern, Flaschen etc. Es wird dir echt nicht leicht gemacht. Das Verrückte dabei, ich sehe immer was bei den anderen auf dem Band liegt und denke, boah, soviel Plastik! – Dann erst schaue ich auf meinen Einkauf und sehe: Auch nicht weniger Plastik! Einziger Lichtblick, den ich zu vermelden habe, ein festes Shampoo (wie Seife) und Zahnbürste mit Bambusgriff (muss sich noch bewähren!)

Noch viel problematischer bei der ganzen“hygienischen“ Einwegverpackung sind die Verbundmaterialien. Egal ob Tetrapacks oder z.B. Milchproduktflaschen mit bedruckter Folie drumrum. Die erkennen unsere hochtechnisierten Mülltrenner nicht und schicken sie ins thermische Recycling! Das ist nichts anderes als Müllverbrennung! Bestenfalls wird die Wärme zum Heizen genutzt. Aber es bleibt Energie aus fossilen Brennstoffen. – Puh, ich fühle mich mal wieder überfordert als Verbraucher.

Mein einziger Ratschlag der übrigbleibt: Weniger verbrauchen!