Der Mai ist da!

Alles neu, macht der Mai?

Nö!

Ich fühle mich nach wie vor so, als trete ich auf der Stelle. Deshalb habe ich auch so lange mit dem nächsten Beitrag gewartet. Es passiert ja nicht wirklich was. Ich stricke wieder einen Pulli, oder besser eine Jacke aus vorhandenen Wollbeständen. Ich vermeide überflüssigen Konsum, und viele andere Menschen ebenso. Auf einmal geht es. Tragisch nur für unseren Einzelhandel.

Dafür wächst der Verpackungsmüll drastisch an. Wenn ich nur an die Masken, Schnelltests und sonstigen Hygienemaßnahmen denke, wird mir übel. Aber auch ich bringe meinen Verpackungsmüll nur unzureichend reduziert! Auch wenn ich nur noch unverpacktes Obst und Gemüse kaufe. Ich wollte noch kurz aus dem Badezimmer berichten: Also Zahnbürste aus Bambus ist nicht wirklich der Hit. Wechselköpfe sparen nicht viel Plastik ein, aber immerhin ein bißchen. Uneingeschränkt empfehlen kann ich festes Shampoo! Das schäumt und wäscht sehr gut. Und auch „feste Dusche“ ist nicht schlecht, ein Stück spart angeblich zwei Flaschen ein. Man kann natürlich auch normale Seife nehmen.

„Und, was schreibst du so in letzter Zeit?“

Hat mich eine Freundin dieser Tage gefragt. Naja, seit über einem Jahr schreibe ich an einem neuen Kinderbuch. Arbeitstitel „Leuchtturm mit Klabautermann“. Zuerst war da nur die Idee „Leuchtturm“, und dass der Vater meines Protagonisten, ein nicht sehr erfolgreicher Schriftsteller, dort einen 2-jährigen Aufenthalt bei einem Schreibwettbewerb gewonnen hat. Benni sein Sohn, besucht den Vater in den Ferien, die Mutter ist sauer und denkt über Scheidung nach. Angesiedelt habe ich „meinen Leuchtturm“ an der Nordsee westlich Cuxhaven, aber er ist natürlich ein Produkt meiner Fantasie. Schwarz-weiß, wie der

Leuchtturm auf Poel

Wohnen in einem Leuchtturm, das stelle ich mir, bis auf das Treppensteigen toll vor. Man erlebt das Meer, das Watt, den Wind und die Möwen hautnah. Im Leuchtturm lebt auch noch Monster, die hässlichste Katze der Welt, und nachts gibt es unheimliche Geräusche im Turm. Von einem Klabautermann? Benni lernt Leo und Kevin kennen, die auf dem Campingplatz wohnen, sie machen beim Strandputz mit, gehen auf Schatzsuche, hören Geschichten und Legenden der Nordsee, erleben die Auswirkungen eines Sturmes, kurz alles was so ein Kinderbuch spannend macht. Manchmal fühle ich mich selbst, wie im Urlaub an der Nordsee. Jetzt fehlt mir „nur“ noch ein guter Schluss, mal sehen wohin mich diese Geschichte treibt.

 

Frohe Ostern!

… möchte ich allen meinen Freunden, Kunden und lieben Bekannten von ganzem Herzen wünschen!

gehäkelte Ostereier

Machen wir es uns zu Hause schön! Üben uns in Geduld, trainieren weiterhin die Fähigkeit das Positive zu sehen und uns auch an kleinen Freuden zu freuen.

Momentan ist das die Sonne, die vielen aufplatzenden Knospen und bunten Blüten überall, die zwitschernden Vögel, die summenden, säuselnden Bienen, Hummeln und sonstigen Blütenbestäuber und die Freude darüber, dass es wieder Spass macht rauszugehen. Spaziergänge, Radtouren, Picknick im Grünen … Genießt es!

 

Seit einem Jahr!

Ich liebe diese Farben –
das ist aber auch schon der einzige Lichtblick

Ausnahmezustand Corona!

Und kein Ende abzusehen! – Im Gegenteil nach ein paar Wochen mit niederem Inzidenzwert steigt diese bedrohliche Zahl wieder an. In unserer Region zwar langsam, aber es geht wieder los. Kein Impftermin in Aussicht, keine Erholung und das mit den Schnelltests läuft auch noch nicht richtig an. Ich fürchte auch in diesem Jahr fällt das Osterfest aus. Obwohl ich gerade lauter Häschen häkle.

 

beste Freunde!

Vorfrühling

Bitte lächeln!

Schneeglöckchen

Ich habe den Frühling gefunden! In Form dieser Schneeglöckchen, und zwar nicht in unserem Garten, da scheinen sie sich nicht richtig wohl zu fühlen, sondern im Wald. Das ist nichts besonderes, Ende Februar, aber trotzdem wieder ein Grund zur Freude.

Noch ein Fund

Das wunderbare Wetter genießen, nicht mehr jammern, leben! – Die Zuversicht ist größer als die Sorge! Kunst am „Weitblickweg“ (Hohenhaslach, Achtung kein Geheimtipp mehr!) mit passender Botschaft für Coronageschädigte.

 

Fastenzeit

Echt jetzt?

Auf was sollen wir denn noch alles verzichten?

O.K. ich versuche weiterhin Plastik zu sparen, aber aus Prinzip und nicht nur in der Fastenzeit. Aber jetzt habe ich gerade wieder etwas Hoffnung geschöpft, dass sich unser Leben wieder schrittweise etwas normalisieren könnte, sinkende Infektionszahlen, Inzidenzwert, usw. – Und jetzt? – Jetzt geht das alles von vorne los. Die Zahlen steigen wieder, Virusmutationen drohen, die Isolation soll so weitergehen. Ich habe das Gefühl, ich kann nicht mehr! Dabei bin ich gar nicht schlimm betroffen, vor allem nicht existenziell. Ich bin eben nur am Rande meine Belastbarkeit angekommen. Und so wie mir, und schlimmer, geht es so vielen! Was verlangt uns Corona noch alles ab?

Ach ja, meinen Pulli wollte ich euch schon lange mal zeigen.

Inzwischen ist der erste Ärmel fertig und der zweite ungefähr soweit wie der 1. hier. Bleiben noch die Bündchen. Aber jetzt ist ja erst mal der Frühling eingezogen. Vor einer Woche lag noch Schnee und heute hatten wir 18 Grad. Aber keine Bange, es wird schon noch mal kalt.

Noch mehr gute Vorsätze

Erfreuliche Nachrichten

Es gab wieder Nachwuchs!

Ich brauche das einfach. Immer mal wieder ein Häkeltierchen, das tut mir gut. Nach dem relativ großen und unerwarteten Ausverkauf bei unserem Mini-Weihnachtsmarkt gilt es die Lücken zu schließen. Deshalb hier wieder eine Giraffe, eine neue Nelly Nilpferd, eine große Schildkröte und ein kleines Fröschle.

Aber eigentlich arbeite ich an einem Pulli, für mich. Habe allerdings ganz vergessen, wie lange man dafür braucht, im Vergleich zu den Häkeltieren. Ich fürchte bis dieser Pulli fertig ist, ist der Winter rum. – Auch kein Fehler.

Worüber ich eigentlich schreiben wollte, sind ja die guten Vorsätze und da lande ich ganz schnell beim Plastik-Fasten vom letzten Jahr. Ich finde ja seit Corona stecken wir noch viel mehr im Verpackungswahn! Zwar gab es gerade im Fernsehen erfreulicherweise wieder mehrere Dokus zum Thema Vermeidung von Plastikmüll, aber bei der Umsetzung hapert es doch gewaltig. Klar ich benutze Mehrwegnetze für Obst und Gemüse oder kaufe auf dem Wochenmarkt unverpackt, aber alles andere, was man im Supermarkt einkaufen kann, ist verpackt!!! Mindestens in Plastikfolie, oft in Kunststoffschalen oder Behältern, Flaschen etc. Es wird dir echt nicht leicht gemacht. Das Verrückte dabei, ich sehe immer was bei den anderen auf dem Band liegt und denke, boah, soviel Plastik! – Dann erst schaue ich auf meinen Einkauf und sehe: Auch nicht weniger Plastik! Einziger Lichtblick, den ich zu vermelden habe, ein festes Shampoo (wie Seife) und Zahnbürste mit Bambusgriff (muss sich noch bewähren!)

Noch viel problematischer bei der ganzen“hygienischen“ Einwegverpackung sind die Verbundmaterialien. Egal ob Tetrapacks oder z.B. Milchproduktflaschen mit bedruckter Folie drumrum. Die erkennen unsere hochtechnisierten Mülltrenner nicht und schicken sie ins thermische Recycling! Das ist nichts anderes als Müllverbrennung! Bestenfalls wird die Wärme zum Heizen genutzt. Aber es bleibt Energie aus fossilen Brennstoffen. – Puh, ich fühle mich mal wieder überfordert als Verbraucher.

Mein einziger Ratschlag der übrigbleibt: Weniger verbrauchen!

Gute Vorsätze?

Komisch, in diesem Jahr hört man gar nichts von diesen guten Vorsätzen für das Neue Jahr, die uns sonst immer so interessieren. (Oder soll ich sagen quälen?)

  • Mit dem Rauchen aufhören! – Oh, das schaffe ich jedes Jahr! (Sorry, wer mich kennt, weiß, dass ich nie geraucht habe.)
  • weniger Süßigkeiten essen! – Das habe ich noch nie durchgehalten, Stichwort Nervennahrung.
  • Abnehmen! – Bei einigen Leuten soll sich Corona ja auf die Hüften setzen. (Ich gehöre auch hier nicht dazu) Aber außer Kochen und Essen bleiben nicht mehr viele Freizeitvergnügen.
  • Mehr Sport! – Vergiss es! Außer alleine durch den Wald zu joggen (sofern man hat) und Krafttraining zu Hause geht nix – Sch… Corona!
Mein guter Vorsatz:

Mir von Corona die Laune nicht verderben lassen! Zumindest nicht immer. – Aber ob mir das gelingt?                                                            😐

Hallo 2021!

Ich weiß, klingt ein bißchen lahm.

Aber ich habe gerade keine allzu großen Erwartungen an dieses neue Jahr. Es sieht ganz so aus, als würde es einfach so weitergehen, wie 2020 aufgehört hat.

Trotzdem: Ich wünsche all meinen Freunden, Lesern und Kunden

Alles Gute für 2021!

vor allen Dingen Gesundheit und Durchhaltevermögen, Geduld und Zuversicht!

Als nächstes wird es hier Audio-Dateien geben. Im Moment lese ich gerade Märchen ein, also die der Gebrüder Grimm, vielleicht auch noch Andersen und Hauff. Mal sehen wieviel MB dieser Blog aufnehmen kann. Geplant habe ich auch, dass es zukünftig meine Mini-Bücher hier zum Hören gibt. Also, ihr seht, Pläne gibt es für dieses neue Jahr, mal sehen, ob ich sie auch umsetzen kann.

Viel Erfolg!

Euch und mir!

4. Advent

Weihnachten hinter verschlossenen Türen

Christbaum im Eingangsbereich unserer Kirche

An Ostern war ich schon fix und fertig, da alle Gottesdienste abgesagt wurden, aber dass Corona jetzt auch noch Weihnachten aushebelt, da muss ich mir Luft machen!

Der Weihnachtsbaum war geschlagen, als uns das Verbot ereilte, da haben wir ihn gekürzt und in den Eingangsbereich gestellt, mit Strohsternen geschmückt und mit Lichterketten überzogen. Die Kirche bleibt geschlossen, ist aber hübsch dekoriert!

Im Laufe der Woche werden wir auch noch eine Krippe aufbauen, so dass ein kleiner Abstecher zum Gucken lohnt.

3. Advent

Passend zur momentanen Stimmung:

Kein üppig geschmückter Adventskranz, nur vier Kerzen im Glas und ein Zweig Eukalyptus …    (Allerdings mag ich es schon seit Jahren eher spartanisch).

Wir haben sogar überlegt, ob wir überhaupt einen Christbaum kaufen sollen. Kostet viel Geld, Mühe beim Dekorieren und nach spätestens zwei Wochen muss alles wieder ab und der Baum fliegt raus. Entweder muss man ihn selber klein machen oder zahlt auch noch für die Entsorgung (Fußballjugend?). Aber schließlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mir ohne Baum etwas fehlen würde an Weihnachten. Also auch hier „Same procedure as every year!“

Aber hallo, Freude habe ich auch gefunden! – Ein etwas entfernterer Nachbar hat doch tatsächlich eine große Eisenbahn in seinem Vorgarten aufgebaut in einer Weihnachtslandschaft mit Bahnhof, Nebengleis und Bahnschranke. Dort lässt er jeden Tag zur einbrechenden Dunkelheit seine dampfenden und schnaufenden Zügle ihre Kreise ziehen. Zur Freude aller vorbeikommender Spaziergänger. – Danke!